Richtlinien für das Babysitten in Zeiten von Covid 19

Richtlinien für das Babysitten in Zeiten von Covid 19

Die richtige und sichere Kinderbetreuung ist während der aktuellen Coronakrise für viele ein großes Thema. Ein Babysitter kann momentan nicht nur Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, sondern auch für Eltern im Homeoffice eine wertvolle Unterstützung sein. Wir möchten euch die bestmögliche Unterstützung bieten, während wir die Sicherheitsmaßnahmen zu Covid 19 befolgen:

  • An allen geschlossenen Orten, mit Ausnahme der eigenen Wohnung, sowie an sämtlichen Orten im Freien, an denen andere Personen, mit denen man nicht zusammen lebt, in unmittelbarer Nähe anwesend sein können, ist immer ein Schutz der Atemwege zu tragen. 

  • Es ist immer ein Sicherheitsabstand von einem Meter zu anderen (erwachsenen) Personen einzuhalten. Die Einhaltung des Mindestabstandes zu den Kindern ist kaum möglich, da eine gewisse Nähe, Körperkontakt und Zuwendung vorausgesetzt wird.

  • Für Kinder im Alter bis zu 6 Jahren ist kein Mund-Nasen-Schutz vorgesehen.

  • Die Eltern übernehmen täglich vor Beginn der Betreuung die Messung der Körpertemperatur und die Verantwortung für den guten Gesundheitszustand ihrer Kinder und klären diesen gegebenenfalls mit einem Arzt / einer Ärztin ab.

  • Die Eltern informieren den KFS umgehend, wenn das Kind eine Körpertemperatur von 37,5 Grad und mehr aufweist und grippeähnliche Symptome wie Asthenie, Muskelschmerzen, Husten, Bindehautentzündung auftreten; die Betreuung darf in diesem Fall auf keinen Fall stattfinden.

  • Der/die Betreuer/in misst sich ebenfalls täglich vor Beginn der Betreuung die Körpertemperatur; falls eine Körpertemperatur von 37,5 Grad und mehr vor-herrscht und grippeähnliche Symptome wie Asthenie, Muskelschmerzen, Husten, Bindehautentzündung auftreten darf die Betreuung auf keinen Fall stattfinden.

  • Die Hände regelmäßig gründlich reinigen; sich niemals mit (ungewaschenen) Händen in das Gesicht / die Augen fassen.

  • Die Räume regelmäßig lüften.

  • Einweghandschuhe sind nur in den folgenden Situationen verpflichtend zu tragen und fachgerecht zu entsorgen:
    • bei Hilfestellungen zum Toilettengang
    • beim Wickeln
    • bei vorhersehbarer Verunreinigung mit Körperausscheidungen, Sekreten wie z. B. Versorgung von Wunden, Naseputzen usw.
    • bei der Entsorgung von Sekreten, Exkreten oder Erbrochenem
    • bei Reinigungsarbeiten

  • Entwickelt ein Kind während der Betreuung grippeähnliche Symptome (grippeähnlichen Symptomen wie Fieber über 37,5, Husten, Asthenie, Muskelschmerzen Bindehautentzündung, Halsschmerzen, Schnupfen), werden die Eltern umgehend informiert; tritt schwere Atemnot/Husten/Fieber auf, muss der Notruf 112 aktiviert werden, wobei die Symptome genau zu beschreiben sind.

  • Treten bei der/m Betreuer/in während des Dienstes Erkältungssymptome und Fieber oder nur Fieber auf, muss die Person sich sobald als möglich vom Kind entfernen, um nach Hause zurückkehren und sich mit dem Hausarzt telefonisch in Verbindung zu setzen.

  • Den Betreuern wird folgende Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt:
    • Chirurgische Gesichtsmaske
    • Atemschutzmaske FFP2 ohne Ventil
    • Einweg-Handschuhe (nach EN Norm 347)
    • Einwegschürze
    • Papierhandtücher
    • Desinfektionsmittel bzw. Flüssigseife für Hände

 

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